Eine Birkenfelder Erfolgsgeschichte

 

Als Motor der Laufenden Scheibe steht Kurt Redelberger an erster Stelle. Durch ehrenamtliche Tätigkeiten als Bezirksreferent, Bayernkader-Trainer und Kampfrichter, versuchte er unermüdlich, mit seinem Engagement den Birkenfelder Schützen zu ihrem Erfolg zu verhelfen.

 

1986 konnte Thomas Hörning den ersten Gaumeistertitel in dieser Disziplin für den SC Birkenfeld gewinnen. Im gleichen Jahr wurden auch die ersten beiden Titel der Bezirks-meisterschaften erreicht.

1988 konnte erstmals eine Birkenfelder Mannschaft sich für die Bayerischen Meisterschaften in München qualifizieren. Sie erreichte dort den 2. Platz. Was damals noch als Sensation gefeiert wurde, ist heute schon selbstverständlich für die Birkenfelder Keilerschützen. Im gleichen Jahr qualifizierte sich mit Thomas Hörning auch erstmals ein Schütze für die Deutsche Meisterschaft.

Dann ging es schlagartig bergauf. 1990 war dann die erste Sensation perfekt: Thomas Hörning wird mit dem KK Deutscher Meister und schafft den Sprung ins Nationalteam.

Es folgten Einsätze in Pilsen, Budapest, ja sogar Moskau und Barcelona standen auf dem Programm. Bei einem dieser Wettkämpfe konnte Thomas Hörning mit 579 Ringen mit dem Luftgewehr sogar kurzzeitig den deutschen Rekord einstellen.

 

Mit Jaqueline Ramnick konnte dann ab 1994 auch eine Juniorenschützin in die National-mannschaft vordringen.  Der nächste Höhepunkt war die Qualifikation von Jaqueline zur Europameisterschaft 1995 in Helsinki. Sie erreichte dort den 6. Platz.

Die erste internationale Medaille gewann Jaqualine Ramnick bei der Europameisterschaft 1996 in Warschau. Sie wurden dort im Einzel und auch in der Mannschaft 3. Auch qualifiziert hatte sich Christian Schulze in der Juniorenklasse.

Bei der EM 1998 in Tallin gewann Jaqualine Ramnick wieder die Team-Silbermedaille.

Im gleichen Jahr stand dann der nächste Höhepunkt an.Jaqueline qualifizierte sich

erstmals zur Weltmeisterschaft. Auch bei der WM in Barcelona konnte sie mit dem Team ebenfalls den 2. Platz belegen. Nach diesem Erfolg gab es noch weitere Qualifikationen und Erfolge durch Jaqueline bei Europameisterschaften:

1999 in Arnheim – 2 x Zweite mit der Mannschaft

2000 in München – 2 x vierter Platz

2001 in Pontevedra – 2 x dritter Platz mit dem Team.

 

Als Jaqueline ihre Karriere beendete gab es bei den erfolgverwöhnten Keilerschützen eine kleine Durststrecke, die 2008 durch den 2.Titel bei einer Deutschen Meisterschaft durch Thomas Hörning aufgehellt wurde.

Bis dahin wurde viel Zeit investiert, um den Nachwuchs auszubilden, der bei den deutschen Meisterschaften immer wieder einmal einen 2. oder 3. Platz im Einzel oder mit der Mannschaft belegen konnte.

 

Der große Wurf allerdings blieb aus, bis unsere Schülermannschaft mit den Schützen Felix Hörning, Stephan Eisert und Michael Konrad 2010 den Deutschen Meistertitel gewann. Im gleichen Jahr wurden Stephan Eisert in der Schülerklasse und Natalie Dols in der Juniorenklasse auch deutscher Einzelmeister.

Mit Natalie Dols schaffte es 2009 auch wieder eine Juniorenschützin in die Nationalmann-schaft. Im Jahre 2010 konnte sie sich zur Weltmeisterschaft in München qualifizieren.

Sie gewann mit dem Team 2 x die Silbermedaille und auch im Einzel belegte sie einen Platz unter den Top Ten.

2011 folgte dann die Europameisterschaft in Brescia. Hier konnte Natalie erstmals eine Einzelmedaille für den Schützen-Club gewinnen. Im Einzel und mit der Mannschaft wurde sie Zweite. Die nächste Weltmeisterschaft stand 2012 in Stockholm auf dem Programm.Auch da gab es Medaillen: 2. und 3. mit dem Team, im Einzel Platz 5.

 

Der nächste Schütze, der den Weg in die Nationalmannschaft schaffte, war Felix Hörning.  Nach dem Deutschen Titel 2012 und 2013 schaffte es Felix Hörning sich zur Weltmeisterschaft in Granada zu qualifizieren. Allerdings nur im Einzel, weil aus finanzieller Sicht beim DSB keine Mannschaften aufgefüllt wurden. In allen 4 Lfd Scheibe-Disziplinen konnte er sich in die Top Ten schießen. Beste Platzierung war der 6. Platz bei 10m MIX.

2015 stand die LG Europameisterschaft in Arnheim und die KK Europameisterschaft in Maribor auf dem Programm.  Leider auch hier ohne Mannschaft. Mit dem LG schaffte er Platz 9 + 13., mit dem KK zweimal den 7. Platz.Bei der KK Europameisterschaft 2016 in Györ konnte er im Einzel den 5. + den 7. Platz belegen.

Nach der Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Suhl stand fest, dass er zusammen mit Kris Großheim und Torsten Fass aus Hessen in allen vier Disziplinen mit einem Team an den Start gehend konnte.

Gleich beim Auftaktwettkampf 50m schossen alle drei hervorragende Ergebnisse und Felix Hörning bescherte sich und dem Schützen-Club den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Er wurde Weltmeister.

Mit dem KK 50m MIX wurde am nächsten Tag noch mal das Treppchen bestiegen und das Team wurde Vizeweltmeister. Nach diesem Erfolg mit dem KK glaubte keiner mehr daran, dass mit dem LG auch noch eine gutes Ergebnis möglich ist.. Bei 10m konnte die Mannschaft den 3. Platz belegen. Und zum krönenden Abschluss gelang es dem Team noch einmal alle anderen zu deklassieren. Bei 10m MIX wurde die Mannschaft mit 20 Ringen Vorsprung erneut Weltmeister.

Im Einzel war seine beste Platzierung der 5. Platz bei 10m MIX, nur ein Ring hinter dem Podest. Schade.

 

30 Jahre, in denen die Birkenfelder Keilerschützen immer wieder auf sich aufmerksam gemacht haben. 30 Jahre bis zum größten Erfolg der Vereinsgeschchte.

 

In diesen 30 Jahren erreichten Birkenfelder Schützen folgende Platzierungen:

 

Weltmeisterschaften:                                   Europameisterschaften:

  2 x 1. Platz                                                     6 x 2. Platz

  5 x 2. Platz                                                     3 x 3. Platz

  2 x 3. Platz

 

Deutsche Meisterschaften:                          Bayerische Meisterschaften:

 13 x 1. Platz                                                   101 x Bayerischer Meister

 41 x 2. Platz

 36 x 3. Platz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

  

 

 

Mal sehen, ob das irgendwann noch mal gesteigert werden kann?

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© Gerhard Schmitt

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